Nachhaltigkeit – Erste Schritte

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Aus gegebenem Anlass geht es hier heute mal um ein wirklich wichtiges Thema. Es geht um das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Vor einigen Monaten habe ich mir schon einmal ein paar Gedanken darüber gemacht, muss aber zu meiner Schande zugeben, dass ich mein Vorhaben, etwas nachhaltiger zu leben leider in den letzten Monaten wieder ein wenig vernachlässigt habe. Allerdings habe ich vor einigen Tagen, wie vermutlich die meisten von euch, das Video von Rezo gesehen, wo mir wieder ganz klar vor Augen geführt wurde, wie wichtig es ist, etwas zu ändern.

Lange wurde man als „Öko“ bezeichnet, wenn man sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt hat, allerdings sind wir einfach in einer Zeit angekommen, in der wirklich JEDER etwas tun sollte. Unsere Erde ist leider ganz kurz davor so kaputt zu sein, dass es zu spät ist und wir nichts mehr tun können. Ich bin kein Wissenschaftler und kann Euch jetzt nicht genau erklären wie und warum es so ist, allerdings wissen wir wahrscheinlich alle was die zwei größten Probleme sind: zu viel Co2 und zu viel Müll. Immer wieder sehe ich  Bilder von Meeren, die voller Müll sind und dadurch auch von Meerestieren, die sterben, weil sie Plastik essen oder sich darin verheddern. Das Klima ändert sich, Tiere sterben aus und wenn es so weiter geht, wird es in einigen Jahren Länder geben, die nicht mehr bewohnbar sein werden.

Weil wir natürlich nicht von heute auf morgen nur noch mit dem Rad fahren und unser Essen selbst anbauen können (oder wollen), habe ich hier heute ein paar Dinge zusammengestellt, die wirklich jeder ändern kann, ohne sich dadurch in irgendeiner Art und Weise einzuschränken.

Weniger Plastik

Egal was wir im Supermarkt zu kaufen bekommen, es ist in Plastik verpackt. Es gibt sogar tatsächlich geschälte Eier oder Früchte, die dann in Plastik gepackt werden? Sorry, aber wie krank ist das denn bitte. Also mein Apell an euch: versucht weniger Plastik zu kaufen, denn wenn man ein wenig darauf achtet, geht das ganz leicht. Besorgt euch kleine Taschen, in die ihr euer Gemüse immer wieder beim einkaufen packen könnt und benutzt Mehrwegtragetaschen. Die gibt es mittlerweile überall und man muss nicht immer wieder eine Tüte kaufen. Legt euch Glasflaschen zu, die man immer wieder nutzten kann und versucht doch beim nächsten Kaffee auf To-Go Becher aus Plastik zu verzichten. Ich habe immer einen To-Go Becher aus Bambus in meiner Tasche, den ich befüllen lasse und wenn ich ihn doch mal vergessen habe, verzichte ich zumindest auf den unnötigen Plastikdeckel. Ich bin noch lange nicht plastikfrei unterwegs, allerdings versuche ich einfach ein wenig bewusster einzukaufen und wenn das jeder tun würde, wäre schon viel getan. Dass man dann auch immer darauf achten sollte, den Müll ordentlich zu trennen, muss ich nicht mehr dazu sagen oder?

Wachspapier anstatt Frischhaltefolie

Vor kurzem habe ich in einem Video von Snukiful gesehen, dass es tatsächlich eine Alternative zu Frischhaltefolie gibt. Und zwar handelt es sich dabei um mit Wachs überzogene Tücher, mit denen man Schüsseln und Co abdecken kann. Durch das Wachs passt es sich perfekt an und bleibt auch in der gewollten Form. Nach der Benutzung kann man das Wachspapier einfach abwaschen und kann es immer wieder benutzen. Man spart sich dadurch eine Menge an Plastikmüll und sind wir mal ehrlich – gibt es etwas nervigeres als Frischhaltefolie, die sich ständig verknoddelt? Ich hasse das Zeug sowieso und werde in Zukunft auf diese Alternative zurückgreifen.

Mit Unwissenheit Bäume pflanzen

Wie oft am Tag gibst du etwas in Google ein? Ich auf jeden fall mindestens 10x oder mehr. Und jetzt aufgepasst, hier kommt die beste Erfindung der Welt – ECOSIA.org.

Ecosia ist eine Suchmaschine, ähnlich wie Google, nur dass hier mit den Einnahmen neue Bäume gepflanzt werden. Man benötigt ca. 45 Suchen, um einen Baum zu pflanzen und das geht wirklich schneller als man denkt! Wie geil ist das bitte? Das heißt nämlich, dass wir mit unserer eigenen Dummheit sozusagen etwas Gutes für die Umwelt tun! Ich bin total begeistert davon und werde von nun an eher hierüber suchen!

Für die Ladys – Mensturationstassen

Yees i know – jetzt geht’s los. “Iiih das ist so eklig” aber ganz ehrlich? Das ist ein Thema von dem jede Frau auf dieser Welt betroffen ist und es ist nun mal nicht zu ändern. Allerdings habe ich letztens gelesen, dass eine Frau ca. 10.000 bis 17.000 Tampons in ihrem Leben benutzt. Wenn man sich jetzt mal überlegt, wie viele Frauen es auf dieser Welt gibt, kannst du dir ja vorstellen, wie viel Müll das bedeutet. Mit der Benutzung von Menstruationstassen, produzierst du also weniger Müll und sparst Geld, weil du sie nur einmal in ca. 10 Jahren kaufen musst. Außerdem fügst du einem Körper weniger Schadstoffe zu, weil sie aus medizinischem Silikon bestehen und nicht aus irgendwelchen ekelhaften Chemikalien. Ein Vorteil für mich ist es auch, dass du sie immer mit dir trägst und nicht in Panik verfallen musst, wenn du mal wieder vergessen hast Tampons mitzunehmen. Ich weiß, viele finden die Vorstellung davon sehr eklig, aber ich verstehe das ehrlich gesagt nicht, weil man sich ja eigentlich wirklich nicht vor seinem eigenen Körper (und was da so rauskommt) schämen sollte. Natürlich muss das jeder für sich entscheiden, aber man kann sich ja wenigstens mal darüber informieren und dann eine Entscheidung treffen.

Natürliche Reiniger

Auch ein Punkt, den ich jetzt erst in die Tat umsetzten werde, denn noch bin ich dabei die Reinigungsprodukte die ich zu Hause habe aufzubrauchen. Allerdings werde ich mich danach mal durch die umweltfreundlichen Produkte testen, die es bereits in der Drogerie gibt. Mir persönlich ist egal, welche Produkte ich verwende, hauptsache sie machen sauber. Wenn es doch eine Alternative gibt, die auch noch weniger Giftstoffe enthält, ist das doch für mich wieder ein Gewinn, denn nicht nur die Natur profitiert davon, sondern auch meine Gesundheit. Wenn man sich nämlich die Inhaltsstoffe der meisten Haushaltsprodukte mal durchliest, merkt man selbst als Laie, dass das nicht gesund sein kann!

Esst weniger tierische Produkte

Und wie immer, kommt das Wichtigste zum Schluss. Als Vegetarier ist das eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, denn ich habe mich im letzten Jahr sehr viel mit dem Thema auseinandergesetzt. Als ich aufgehört habe Fleisch zu essen, tat ich das alleine aus ethischen Gründen. Allerdings sind es mitteile noch mehr. Zum einen, sind tierische Produkte in den Mengen, wie die meisten Menschen sie zu sich nehmen einfach ungesund und zum anderen, sind sie einer der größten Gründe, warum es so schlecht um unseren Planeten steht. Denn tatsächlich ist es so, dass die Massentierhaltung weltweit mehr CO2-Emissionen verursacht als alle Autos, Flugzeuge und Schiffe zusammen.

Ich bin selbst noch nicht vegan unterwegs, aber ich versuche zur Zeit, nach und nach meinen Milch- und Eierkonsum zu reduzieren, denn erstens, kann ich das alles langsam nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren und zweitens ist sind die Zahlen einfach erschreckend. Also schaut euch doch vielleicht in Zukunft einfach ab und zu mal nach pflanzlichen Alternativen um. Auch wenn ihr euren Fleischkonsum nur ein wenig reduziert, könnt ihr schon etwas verändern!

Du hast noch bessere Tipps? Dann ab damit in die Kommentare, denn ich freue mich immer über deine Hilfe!

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