Gelesen: Someone New & Alles, nichts und ganz viel dazwischen

*Werbung wegen Markennennung

Alles, nichts und ganz viel dazwischen

von Ava Reed

Inhalt:

Leni beginnt das letzte Schuljahr genau wie sonst. Doch plötzlich ändert sich etwas. Sie verändert sich. Sie ist plötzlich von Angstzuständen und Panikattaken geplagt und weiß nicht mehr weiter. Sie kann nicht mehr aus dem Haus, nicht mehr zur Schule. Sie redet mit keinem darüber. Sie kommt in eine Klink und tritt dort auf Matti, der auch krank ist, allerdings nicht so wie Leni…

Meinung:

Ich habe so viel über dieses Buch gehört und gelesen und war sehr gespannt. Ich musste es sofort kaufen und anfangen zu lesen. Mir viel zuerst auf, wie einfach es sich lesen lies und wie schnell man voran kam. Das liegt zum einen an Avas schönen Schreibstil und zum anderen an Lenis Tagebucheinträgen, die Ava selbst geschrieben und entworfen hat. Die Einträge waren mein persönliches Highlight des Buches, weil sie einfach so toll waren und man dadurch Lenis Gefühle viel besser nachvollziehen konnte.

Im Großen und Ganzen gefiel mir die Geschichte, denn sie ist einfach mal etwas ganz Anderes. Keine Liebesgeschichte wie man sie sonst kennt und kein kindisches Verhalten, wie es oft bei Protagonisten diesen Alters zu beobachten ist. Es geht um ein viel wichtigeres und tieferes Thema. 

Wie mit dem Thema Depressionen umgegangen wurde, hat mir gut gefallen, denn wenn man selbst nicht betroffen ist, ist dieses Gefühl wohl schlecht nachzuvollziehen. Genau deshalb denke ich, dass das Buch absolut lesenswert ist.

Allerdings kam ich in die eigentliche Geschichte irgendwie nicht so gut rein. Mir ging alles zu schnell. Leni ging es gut, dann ging es ihr plötzlich schrecklich, dann geht sie in die Klinik, dann passieren noch andere Dinge und plötzlich ist es vorbei. Eigentlich mag ich es, wenn ein Buch nicht viele Längen hat aber in diesem Fall, hätten ein paar Seiten mehr dem Buch gutgetan. Ich konnte alles sehr gut nachvollziehen und mitfühlen, aber die Story an sich konnte mich irgendwie nicht so richtig packen.

Trotzdem fand ich es einfach wirklich interessant, denn so viele Menschen sind davon betroffen und die Krankheit wird leider oft kleiner gemacht, als sie eigentlich ist.

Someone New

von Laura Kneidel

Inhalt:

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich deswegen, vor allem weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch seine undurchdringliche Art fasziniert Micah, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält, denn er hat ein Geheimnis – ein Geheimnis, das auch die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte …

Meinung:

Schon nach dem ersten Kapitel, fühlte ich mich in der Geschichte sehr wohl. Es gibt einfach Autoren, die diese Stimmung sofort aufbauen können. Ich kam super durch und wollte immer weiterlesen. Allerdings kann ich sehr gut verstehen, wenn man es anders empfindet, denn die Geschichte zwischen Julian und Micah geht tatsächlich sehr langsam voran. Für mich war es trotzdem nicht langweilig, weil das Buch einfach so toll geschrieben war.

Allerdings bin ich der Meinung, dass das eigentliche – und vor allem sehr wichtige Thema des Buches dadurch viel zu kurz kommt. Julians Geheimnis bekommt der Leser erst sehr spät heraus und ich hätte mir gewünscht, dass das Thema mehr Platz in dem Buch bekommen hätte. Es handelt sich nämlich um eine sehr wichtige Sache und ich finde es toll, dass Laura das Thema aufgegriffen und so gut dargestellt hat. Es ist einfach mal etwa anderes, was man so noch nicht gelesen hat.

Nichts desto Trotz fand ich die Geschichte sehr lesenswert und freue mich schon auf den zweiten Band. Denn auch die Beziehung zu den Nebencharakteren wurde super dargestellt und ich kann es kaum abwarten deren Geschichten zu lesen.

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