Gelesen: The hate u give

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Autor: Angie Thomas

Erschienen am 24.07.2017 im Cbt Verlag

Klappentext

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Meine Meinung

Ich hatte dieses Buch schon seit einer gefühlten Ewigkeit im Auge, allerdings habe ich es mir irgendwie nie gekauft. Ich liebe das Cover seit ich es das erste mal sah und fand das Thema auch super interessant. Als ich mit meinem Papa dann vor einigen Wochen über das Thema Rassismus redete, erzählte ich ihm von dem Buch und plötzlich lag es unter dem Weihnachtsbaum. Da ich allerdings gerade mitten in einer heftigen Leseflaute steckte, las ich zu Beginn immer nur sehr selten. Allerdings änderte sich das, als ich in der Geschichte drin war und ich konnte es nach ca. 150 Seiten kaum noch aus der Hand legen.

Ich finde nicht, dass das Buch wirklich durch und durch super „spannend“ ist, da man Stars Alltag doch sehr genau miterlebt. Doch trotzdem, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Ich wollte einfach wissen, wie sie sich entwickelt und wie die Geschichte ausgeht und ich empfand auch die banalsten Dinge als wichtig und interessant. Es gehört einfach alles dazu!

Starr ist eine wundervolle Persönlichkeit die in sich in dieser Geschichte wirklich sehr weiterentwickelt. Auch ihre Brüder und der Rest ihrer Familie war einfach toll und man lernte jeden kennen und lieben. Ich liebte die intensiven Gespräche, die Starr mit ihren Eltern führte.

Es geht hier, nicht wie man vielleicht zu Beginn denkt, nur um Rassismus. Es geht darum, zu sich selbst zu stehen, seine eigene Stimme zu finden und zu benutzen. Es geht um Freundschaft, Familie und Zivilcourage und vieles mehr.

Sobald ich das Buch aufgeschlagen habe, war ich komplett in der beschriebenen Welt. Ich konnte mir das Viertel oder auch die Schule super gut vorstellen, da alles einfach toll beschrieben wurde. Es ist einfach eines dieser Bücher, in denen man in eine ganz andere Welt eintaucht und immer beim lesen eine ganz bestimmte Stimmung bekommt (ich hoffe, man versteht was ich meine, denn ich habe eine Ahnung, wie ich es sonst erklären soll).

Ich fand das Buch toll und würde es wirklich jedem weiterempfehlen, der sich für diese Themen interessiert.

Cover und Schreibstil:


Das Cover ist super schön und passt absolut zur Geschichte. Es ist schlicht, aber aussagekräftig und einfach nur perfekt. Bei manchen Büchern trifft der Satz „Weniger ist mehr“ einfach zu und das ist hier absolut der Fall. Es ist Schicht und einfach nur passend (Ja ich oute mich hiermit als absoluter Cover-Käufer!).

Der Schreibstil der Autorin war für mich auch super und ließ sich super flüssig lesen. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es nicht für jeden was ist. Sie schreibt oft in „Slang“, was vielleicht für manche nicht wirklich gut verständlich ist. Außerdem erwähnt sie viele Lieder, Serien und Personen, die für mich die Stimmung perfekt gemacht haben. Wenn man die Musik aber vielleicht nicht kennt, kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht nicht ganz so stimmig ist.

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